Besuch der Ausstellung "Ägypten - Griechenland - Rom

 

Am 27.Januar 2006 besuchten Kolleginnen und Kollegen aus dem Gerichtsbezirk Darmstadt  die Sonderausstellung im Städel, Frankfurt.

Die Ausstellung zeigt die intensiven kulturellen Beziehungen und Kontakte zwischen den drei wohl bedeutendsten Kulturen der Antike. Anhand von Kulturerzeugnissen und -gütern, die teilweise noch nie öffentlich ausgestellt worden sind, erläutert uns die Ausstellung in welcher Wiese die Kunst Griechenlands und Roms durch ägyptische Vorbilder geprägt wurde, aber auch, wie die ägyptische Kunst auf die Begegnung mit griechischen und römischen Kunst- und Kulturformen reagierte.

Die Ausstellung erschließt sich dem Betrachter allerdings erst, wenn man eine sachkundige Einführung in die dargestellte Thematik erfährt. Dies ist zwar mittels eines die Ausstellung beschreibenden Begleitheftes möglich. Die vom Richterbund Darmstadt versammelte Kollegenschar konnte allerdings auf das Privileg einer personellen Einführung über eine sehr sachkundige Ausstellungsbegleiterin zurückgreifen.

Die über einstündige Führung ließ uns Einblick nehmen in die Vermischung und Beeinflussung der drei Kulturen der Antike. Einen besonderen Raum nahm in ersten Obergeschoss der Ausstellungsräume die Einflussnahme von Alexander dem Großen auf die ägyptische Kunst und Kultur ein. Dies war  vor allem deshalb möglich, weil Alexander bekanntlich wegen seiner sehr klugen und einfühlsamen "Fremdenpolitik" in Ägypten schließlich von diesen zum Pharao gekrönt wurde.

Eine sehr interessante und schöne Ausstellung, die im "Gemalten Haus" in der Sachsenhäuser Schweizer Straße seinen Ausklang fand.

               Mrugalla